Berlin braucht Schokoladen

BERLIN ist ein so grossartiger, lebendiger und vielfältiger Körper,
warum ihm ein Organ entnehmen?

 

Der Schokoladen ist gerettet!

Der Schokoladen e.V. freut sich, mitteilen zu dürfen, dass ein Grundstück in der heiß umkämpften Mitte Berlins der Spirale der explosiv steigenden Grundstückspreise entzogen und dauerhaft als Freiraum für Kultur und neue Wohnkonzepte gesichert werden konnte.

Nach zähen Verhandlungen kam es am 29.03. in der letzten Runde zu einer Einigung: unter Einbeziehung eines Kompensationsgeschäftes bzw. einer Direktvergabe eines Grundstücks durch das Land Berlin an den Eigentümer erklärte sich dieser bereit, das Haus in der Ackerstr.169 an die Schweizer Stiftung Edith Maryon zu verkaufen. Diese wiederum wird es in Erbpacht an uns, den Schokoladen e.V. weitergeben. Damit können wir unsere seit 22 Jahren andauernde Arbeit für nicht-kommerzielle und freie Kultur gesichert weiterführen.

Sprecherin des Schokoladen e.V., Anja Gerlich: „Wir sind sehr glücklich über den Erfolg von drei Jahren harten Verhandlungen und werden die nun freiwerdenden Energien einsetzen, um andere bedrohte Projekte in der Nachbarschaft wie die KvU, das Tacheles und die Linienstraße 206 zu unterstützen.“

Schokoladen e.V.


Liebe Freunde,

Wir haben uns daher gemeinsam überlegt, ganz persönlich Freunde und mögliche Förderer anzuschreiben und sie um Mithilfe zu bitten. Viele heute prominente Leute haben ihre Wurzeln auch in der Freien Szene und wir glauben, dass sie auch am Erhalt derselben interessiert sind. Wenn der Schokoladen stirbt, stirbt ein großartiges Projekt, welches in den über 20 Jahren seines Bestehens nicht nur unzähligen künstlerischen Projekten zum Start verholfen hat, sondern gerade wegen seiner nicht kommerziellen Struktur diese überhaupt erst ermöglicht hat. Eine Berliner Ideenschmiede, die weit über die Grenzen der Stadt und des Landes hinaus bekannt ist, einen Teil der so oft besungenen Berliner Szene bildet und nun auf Grund sicher berechtigter privater Interessen dem Untergang geweiht ist. Abhilfe würde eine Entscheidung der Berliner Politik schaffen, dem Eigentümer des Objektes alternative Areale anzubieten, um uns den Kauf des Objektes zu ermöglichen. Diese Entscheidung zu befördern, brauchen wir Hilfe. Wir haben eigens dafür diese Website eingerichtet, die neben weitergehenden Informationen folgende Möglichkeiten bietet:

Unterzeichnung eines offenen Unterstützerbriefes an den Berliner Senat

Unterstützung einer Plakataktion des Schokoladens mit einer Unterschrift,
die veröffentlicht werden darf

Verfassen eines eigenen Spruches auf Schokoladen-Plakat evtl. mit Foto und Unterschrift
(wird von uns gedruckt und geklebt)

 

Wir wenden uns an Euch, weil nach aktueller Lage unsere Tage gezählt sind, wenn nicht möglichst viele Künstler und andere bewusste Menschen unser Anliegen unterstützen und so vielleicht ein wenig politischen Druck ausüben.

Lieben Dank!

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